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Imaginata November 2011

veröffentlicht um 20.03.2012, 05:59 von Andrea Krug   [ aktualisiert: 20.03.2012, 06:05 ]

Nov. 2011, Imaginata

Unser monatlicher Elterntag, der für die Kinder des Weberhofes und ihre Familien eine wichtige und regelmäßige Zeit der Begegnung, des Spaßhabens und des Miteinander darstellt, führte uns am 26. November 2011 nach Jena zur „Imaginata“. Nicht nur die Kleinen waren begeistert, auch bei Eltern und Betreuern wurde gleichermaßen Neugier und Experimentierfreude geweckt.

„Imaginata“ wird der eine oder andere sich fragen, was genau ist denn das? Um es mit den Worten des Veranstalters auszudrücken „Die Imaginata ist ein Experimentarium für die Sinne.“ Nicht ein herkömmliches Museum, in welchem man nichts anfassen darf, sondern ein Ort an dem eingeladen wird, unsere Umwelt bewusster zu beobachten, unsere Wahrnehmung zu schärfen, Dinge zu hinterfragen, zu grübeln, zu probieren und vor allem spielerisch aktiv zu werden, um Abläufe zu beeinflussen und zu verstehen.

So wurden unsere Sinne vom Hören, Tasten oder auch Sehen auf die Probe gestellt. Das Spannende am Kletterlabyrinth war zum Beispiel, dass wir einen unserer wichtigsten Sinne „das Sehen“ nicht nutzen konnten, da es sich in kompletter Dunkelheit befand. Wie schnell wir doch in der Lage waren, uns komplett auf unseren Tast- und Hörsinn zu verlassen. Für uns alle war es verblüffend und unsere Kinder konnten von dieser neuen Erfahrung nicht genug bekommen. Aber auch die Tatsache, dass sich keiner allein durch die engen Gänge und die Dunkelheit schlagen musste, dass man sich verlassen konnte aufeinander, dass immer eine helfende Hand aus der Dunkelheit gereicht wurde, war eine zusammenschweißende und sehr positive Erfahrung für uns alle.

Unzählige neue Eindrücke konnten wir im Innen- und Außenbereich des ehemaligen Umspannwerkes in Jena sammeln, Teil vieler Experimente werden, uns besser kennenlernen beim gemeinsamen Staunen, Spielen und Forschen.

Ein kalter aber schöner Tag ging an diesem Samstagabend zu Ende, ein Tag des gemeinsamen Erlebens und Lernens. Ein Wehrmutstropfen ist es immer für die Kinder, die an diesen Tagen keinen Besuch erhalten. Wir sind froh, dass auch diese Jungen und Mädchen sich gut aufgehoben gefühlt habe, sich gegenseitig mit ihrem Wissensdurst motiviert haben und ihre Freude ansteckend war.

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